Zuerst entscheiden: Was soll erhalten bleiben?
Beginnen Sie mit den Dingen, deren Verlust sich nicht rückgängig machen lässt: Ausweise, Verträge, Versicherungsunterlagen, Fotos, Schlüssel und persönliche Erinnerungsstücke. Legen Sie diese an einen getrennten Ort, der nicht zum Räumungsbereich gehört. Ein kleiner Stapel in einem ansonsten zu räumenden Zimmer ist leicht zu übersehen.
Markieren Sie Möbel, die stehen bleiben sollen, eindeutig. Eine kurze schriftliche Liste ergänzt die Markierung. Wenn mehrere Angehörige beteiligt sind, sollte vor dem Räumungstermin geklärt sein, wer noch etwas abholen möchte und bis wann das geschieht.
Eine Raumliste verhindert Missverständnisse
Erfassen Sie jeden Bereich einzeln. Küche, Kellerabteil, Balkon und Dachboden werden bei einer ersten Beschreibung häufig vergessen. Notieren Sie auch, ob Einbauten, Lampen oder Bodenbeläge zum Auftrag gehören sollen. „Alles raus“ ist ohne diese Abgrenzung keine eindeutige Leistungsbeschreibung.
| Bereich | Vor der Besichtigung notieren |
|---|---|
| Wohnräume | Große Möbel, volle Schränke und Gegenstände, die bleiben |
| Küche | Einbauküche, Elektrogeräte und gewünschter Umfang |
| Nebenräume | Keller, Dachboden, Garage, Balkon und weitere Abstellflächen |
| Zugang | Etage, Aufzug, Treppen, Laufweg und Zufahrt |
Diese Angaben helfen bei der Ersteinschätzung
Für die erste Anfrage sind der Ort des Objekts, die ungefähre Fläche, die Etage und der gewünschte Termin hilfreich. Beschreiben Sie die Füllmenge: Eine kaum möblierte Wohnung verursacht einen anderen Aufwand als gleich große Räume mit vollen Schränken und vielen Kartons.
Übersichtsfotos aus zwei Blickrichtungen pro Raum können die Einschätzung erleichtern. Fotografieren Sie auch enge Treppen oder lange Laufwege. Persönliche Unterlagen und Gesichter müssen auf den Bildern nicht erkennbar sein. Eine erste Einschätzung anhand von Fotos ersetzt die Klärung des genauen Leistungsumfangs nicht.
Besichtigung, Angebot und Termin abstimmen
Gehen Sie Ihre Raumliste gemeinsam durch. Halten Sie fest, was geräumt wird, was zurückbleibt und wie die Übergabe aussehen soll. Besprechen Sie eine mögliche Wertanrechnung getrennt von persönlichen Erinnerungswerten. Erst wenn die Arbeiten klar beschrieben sind, lässt sich ein Angebot sinnvoll beurteilen.
Planen Sie zwischen Räumung und endgültiger Schlüsselübergabe möglichst etwas Zeit ein. Wenn anschließend Malerarbeiten stattfinden sollen, müssen diese Termine aufeinander abgestimmt werden.
Checkliste für den Tag der Räumung
- Wichtige Dokumente, Schlüssel und Erinnerungsstücke sind gesichert.
- Gegenstände, die bleiben, sind markiert und schriftlich erfasst.
- Alle betroffenen Räume sind zugänglich.
- Ein Ansprechpartner ist erreichbar.
- Zugang, Arbeitsumfang und Übergabetermin sind vereinbart.
- Nach Abschluss werden die vereinbarten Räume gemeinsam kontrolliert.
Deine Haushaltsauflösung begleitet Räumungen in Leipzig, Dresden und Chemnitz. Für die kostenlose Besichtigung können Sie Ihre Raumliste bereits zur Hand haben – so werden offene Punkte direkt am Objekt geklärt.
Die nächsten Schritte persönlich besprechen
Beschreiben Sie Ihr Objekt und die geplanten Arbeiten. Wir besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte und vereinbaren auf Wunsch eine kostenlose Besichtigung.

